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Freitag, 27. Juli 2012

Dauermethode - Teil 2: Tempodauerlauf

Der Tempodauerlauf (TDL) ist der schnellste Dauerlauf.

Ziel dieser Trainingsform sollte sein die anaerobe und aerobe Schwelle in einen höheren Geschwindigkeitsbereich zu verschieben um eine wettkampfspezifische Tempohärte zu erlangen.

Aus diesem Grund sollte diese Form des Lauftrainings erst dann angewendet werden, wenn eine solide Grundlagendauer vorhanden ist.........

Tempodauerlauf ist des Weiteren interessant für Läufer, die wenig Zeit haben. Diese können zwischen 20 bis 30 Minuten in einem schnellen Tempo ihre Strecke laufen und verbrennen dabei Fett. Je höher das Tempo umso höher ist der Energieumsatz. Ein 75 Kilo schwerer Mann kann bei einem 30-minütigem TDL über 550 Kalorien verbrennen.

Quelle: http://www.runnersgate.de/glossar/tempodauerlauf.html

Anmerkung zu den 550 kcal von Jörg Linder:    Das ist eine sehr optimistische Angabe - 400 - 450 kcal sind da schon viel realistischer, es sei denn  er / sie läuft in Höchstgeschwindigkeit - dann ist es aber kein Tempodauerlauf mehr sondern Wettkampftempo auf höchstem Niveau.




JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING
Mauerbergstraße 110
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Mittwoch, 18. Juli 2012

Dauermethode - Teil 1


Ziel der Dauermethode ist die Verbesserung der aeroben Kapazität, also der Ausdauerfähigkeit.

Beispiel:  lockerer Dauerlauf über 60 Minuten.


Die Ausdauerfähigkeit wird grundsätzlich begrenzt durch die Glykogenspeicher (=  die Kohlenhydratspeicher in den Muskelzellen). Beim Untrainierten sind diese noch klein.

Diese Speicher lassen sich aber ähnlich wie die Muskulatur trainieren.

Dadurch wird es überhaupt erst möglich einen langen Lauf "durchzustehen".

Weitere "Begrenzer" für die Ausdauer sind die Größe des Herzens und die sogenannte Kapillarisierung der Muskulatur.

Durch das Ausdauertraining vergrößert sich das Herz, d.h. die Dicke des Herzmuskels nimmt zu.

Dadurch entwickelt das Herz eine bessere Pumpleistung und es entwickeln sich  zusätzlich kleine Blutgefäße (die sog. Kapillaren).

Die Organe und die Muskulatur können so mit mehr Blut versorgt werden. Die Muskulatur erhält so kontinuierlich mehr Sauerstoff und Nährstoffe.

Diese Anpassungsprozesse vollziehen sich regelmäßig  (entsprechendes Training vorausgesetzt) - allerdings vollziehen sich diese Anpassungsprozesse tendenziell eher langsam bis sehr langsam.





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